Es gibt auf dem Markt sehr viele Kugellager-Hersteller und dadurch sehr unterschiedliche Preise. Dadurch hat man natürlich die Qual der Wahl.

Aufgrund des finanziellen Risikos, das nicht aus dem Preis eines Ersatz-Lagers resultiert, sondern sich zusammensetzt aus Maschinenausfall, Demontagekosten, Montagekosten, und sonstigen kostspieligen Unannehmlichkeiten, spielt der Preisunterschied von einem Noname-Lager zu einem Markenlager keine entscheidende Rolle mehr.

Auf der sicheren Seite ist man mit den Marktführern in Deutschland FAG, SKF und INA. Diese Kugellager, bzw. Rollenlager, etc. sind preislich am oberen Level.
Hier steht eine immerwährende Forschung und Verbesserung im Vordergrund. Welchen man dann von diesen Beiden auswählt ist mehr eine persönliche Geschmacksache, die Qualität dürfte identisch sein.

Es gibt noch die etwas günstigeren, aber deswegen nicht zwangsläufig schlechteren Kugellager, nämlich von der österreichischen Firma NKE. Diese Lager werden ebenfalls nach höchsten Qualitätsmasstäben gefertigt, so dass ein Einsatz durchaus Sinn macht. Es gibt daneben noch viele Hersteller wie z.B. NSK, einem japanischen Produzenten mit ebenfalls sehr hoher Qualität.

Was m.E. keinen Sinn macht sind Noname-Kugellager oder Kugellager von relativ unbekannten Herstellern. Diese Kugellager werden meist in China von unterschiedlichsten Fabriken mit unterschiedlichsten Qualitätsstandards gefertigt. Hier ist es dann meist ein reines Glücksspiel, ob man ein sehr gutes oder aber miserables Lager erhält.

Mein Tipp:

Eines der vier europäischen Hersteller, nämlich SKF, FAG, INA oder das etwas preisgünstigere Kugellager der NKE wählen und man ist auf der sicheren Seite und spart sich eventuell immerse Kosten und Ärger.